Mercedes kann Tausende S-Klasse-Limousinen in den USA nicht liefern. Dem Stuttgarter Autobauer fehlen die US-Zertifizierungen für ein Software-Update, berichtet die Automobilwoche. Das Update war zu spät zur Genehmigung bei den Behörden eingereicht worden. Da Software etwa für Fahrassistenzsysteme sicherheitsrelevant sein kann, muss sie offiziell abgenommen werden.

Der Absatz der margenstarken S-Klasse war im dritten Quartal um 18 Prozent auf 21.400 Einheiten eingebrochen. Dabei konnte Mercedes den Absatz dieses Modells in allen Regionen außerhalb der USA steigern.

Ein Mercedes-Sprecher merkte dazu laut Automobilwoche an, dass "die Ablaufverzögerungen im Wesentlichen gelöst" seien. Und es sei mit einem Nachholeffekt zu rechnen. "Wir gehen davon aus, dass der Absatz der S-Klasse in den USA im vierten Quartal deutlich über dem Absatz des dritten Quartals liegen wird", so der Sprecher. (apa)