• vom 02.03.2009, 19:00 Uhr

International


RI schießt ihrer Ukraine-Tochter 160 Mio. Euro zu




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  • Bank Aval muss Eigenmittel stärken.
  • Wien/Kiew. Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) muss der Ukraine-Tochter ihrer Ost-Holding Raiffeisen International (RI) 160 Mio. US-Dollar an Eigenmitteln zuschießen. Die VAT Raiffeisen Bank Aval ist die zweitgrößte Bank des von der Finanz- und Wirtschaftskrise schwer gebeutelten Staates.

Die ukrainische Nationalbank hatte zuletzt im Rahmen sogenannter Stresstests bei den 17 größten Finanzinstituten des Landes zusätzlichen Eigenmittelbedarf festgestellt und eine entsprechende Erhöhung desselben angeordnet (die "Wiener Zeitung" berichtete). Insgesamt beläuft sich der Rekapitalisierungsbedarf auf 2,5 Mrd. Euro. Der Zuschuss für die Bank Aval erfolgt per nachrangigem Kredit mit einer Laufzeit von zehn Jahren.


"Dies ist ein weiterer Beweis für die Unterstützung unserer Netzwerkbanken in Zentral- und Osteuropa", so RI-Chef Herbert Stepic am Montag. Raiffeisen International hat die Bank Aval im Oktober 2005 übernommen. Mittlerweile halten die Österreicher knapp 96 Prozent an dem ukrainischen Institut.



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Dokument erstellt am 2009-03-02 19:00:04
Letzte Änderung am 2009-03-02 19:00:00


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