Das Projekt der Standardisierung der Treuhandschaft sei nun abgeschlossen, so Georg Weißmann, Präsident der Österreichischen Notariatskammer am Donnerstag. Die Notartreuhandbank wurde vor rund 3

Jahren von Österreichischer Notariatskammer (49%) , Raiffeisen Zentralbank Österreich (26%) und Bank Austria (25%) gegründet, um die den Notaren anvertrauten Treuhandgelder zu verwalten.

Privatgeschäfte dürfen nicht abgewickelt werden.

Gegenwärtig sind 425 von 434 Notaren Österreichs der Bank angeschlossen. Der Versicherungsschutz für die Klienten betrage 100 Mill. Schilling, weiters bestehe eine Solidarhaftung der Bank Austria

sowie der RZB. Keine andere Bank könne bezüglich Haftungen, Nachrichtenwesen und Sicherheit diese Standards aufweisen, betonte Generaldirektor Paul Oppitz. Der Einlagenstand lag Ende 1999 bei 3,834

Mrd. Schilling (plus 114,3%). Aufgrund der hohen Aufbaukosten konnte allerdings noch kein Gewinn erwirtschaftet werden, so Oppitz.