Wie der Hauptverband der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe aufgrund einer telefonischen Blitzumfrage mitteilt, hat der Orkan Lothar auch in Österreich schwere Schäden angerichtet.

Zwar nicht so gravierend wie in Frankreich, Baden-Württemberg · wo mit 15 Mill. Festmeter ein doppelter Jahreseinschlag Schadholz anfiel · in Bayern oder der Schweiz, aber immerhin 5% eines

Jahreseinschlages waren von dem Orkan am Stefanitag betroffen. In Österreich werden die schwersten Schäden in Oberösterreich, im nördlichen Niederösterreich, in Salzburg und in Vorarlberg

lokalisiert. Durch den harten, gefrorenen Boden kam es zu Windbruch, der schwere Wertverluste nach sich ziehe. Diese Wertverluste und höhere Kosten durch die Aufarbeitung des Schadholzes bei

tiefwinterlichen Bedingungen bzw. durch die Verzögerung der Arbeiten bis weit ins nächste Jahr hinein werden der heimischen Forstwirtschaft schwer zu schaffen machen.