Bregenz. (apa/rb) Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag der Arbeiterkammer Vorarlberg (AK) gegen die als aggressiv beschriebenen Werbemethoden zweier Mobilfunker Klage eingereicht. Während man gegen A1 eine Verbandsklage wegen Zusatzkosten bei den "Kombitarifen" einbringe, werde man gegen T-Mobile wegen der Zustellung unbestellter Dienstleistungen in Form von SMS vorgehen.

T-Mobile habe Anfang Juli an die Kunden SMS versendet, in denen diese informiert wurden, dass sie für die Option, unlimitiert zu Sonderrufnummern von Banken, Behörden und Firmen zu telefonieren ab 1. August 2011 zwei Euro monatlich bezahlen. Darin sehe man einen Verstoß gegen das Verbot der Zusendung unbestellter Waren oder Dienstleistungen.

Bei den "Kombitarifen" von A1 wird kritisiert, dass zusätzlich zu den monatlich abgerechneten Grundentgelten jährlich eine sogenannte Internet- bzw. Internetservicepauschale anfällt, ohne dass in der TV- und Radiowerbung darauf deutlich hingewiesen werde.