Die Prägung auf der Karte hilft, die Steckrichtung zu erkennen. - © www.bilderbox.com
Die Prägung auf der Karte hilft, die Steckrichtung zu erkennen. - © www.bilderbox.com

Wien. (sf) Seit dieser Woche bieten die Erste Bank und Sparkassen spezielle Bankomatkarten für Sehbehinderte und Blinde an. Zur Identifizierung der Karte werden an der unteren rechten Ecke die Buchstaben "EBS" (für "Erste Bank und Sparkassen") in Blindenschrift aufgedruckt.

Die Prägung in Brailleschrift vereinfacht das Erkennen unter anderen Plastikkarten und dient beim Geldabheben und Bezahlen als Orientierung für die Steckrichtung. Die Karten können kostenlos bei der Erste Bank und Sparkasse bestellt werden, bestehende Karten können bis Oktober 2011 ohne Mehrkosten umgetauscht werden.

Die Karten wurden zusammen mit dem Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) gestaltet, Experten der ÖBSV-Landesgruppe Wien, NÖ und Burgenland brachten ihr Know-how bei der Konzeption mit ein.

Bald Anleitung via Kopfhörer am SB-Gerät

Auf die Bankomatkarte für Sehbehinderte folgen weitere Schritte für mehr Barrierefreiheit, wie die Adaption der Selbstbedienungs-Geräte. Ab Oktober startet die Installation von auditiven Anleitungen, die via Kopfhörer bei allen Selbstbedienungs-Geräten in den Filialen der Erste Bank und Sparkasse zu hören sind. Bis Ende 2011 soll die Hilfe mittels Kopfhörer bei allen Selbstbedienungs-Geräten vorhanden sein.