Jean-Claude Juncker ist amtsmüde: Luxemburgs Premier will im Juni als Chef der Eurogruppe aufhören. Er gilt als einer der erfahrensten EU-Politiker und war schon bei der Einführung des Euro dabei. Seit Anfang 2005, als erstmals ein ständiger Vorsitzender der Eurogruppe bestimmt wurde, ist er das "Gesicht" der gemeinsamen Währung. In erster Linie fehle es ihm an Zeit, sagte Juncker, fügte aber auch hinzu, dass sein Job "nicht vergnügungssteuerpflichtig" sei. Bundeskanzler Werner Faymann würde ihn vermissen: "Wenn er es sich doch noch einmal überlegt, wäre es mir sehr recht."