Bundesforste steigerten ihr

Ergebnis trotz kleiner Ernte

Die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf) hat ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) 2011 im Vergleich zu 2010 um 7,8 Millionen Euro auf 23,7 Millionen Euro gesteigert. Die Betriebsleistung stieg um 6,3 Millionen Euro auf 226,1 Millionen Euro. "Wir haben wieder das Vorkrisenniveau erreicht", sagten die ÖBf-Vorstände Georg Erlacher und Georg Schöppl. Mit den 1,52 Millionen Festmetern Holz wurde ein "historisches Tief trotz des guten Holzpreises" erreicht.

RHI steigerte den Gewinn

im ersten Quartal deutlich

Der börsenotierte Feuerfestprodukte-Hersteller RHI hat im ersten Quartal 2012 die Verkaufserlöse gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,6 Prozent auf 436,9 Millionen Euro gesteigert. Der operative Gewinn legte - trotz negativer Fremdwährungseffekte - um 15,1 Prozent auf 33,6 Millionen Euro zu und der Nettogewinn kletterte von 18,3 auf 32,0 Millionen Euro.

Air Berlin verringert Verlust

trotz hoher Ölpreise

Die Fluggesellschaft Air Berlin, Mutter der österreichischen flyniki (Niki), peilt trotz Mehrkosten aufgrund der geplatzten Eröffnung des neuen Berliner Flughafens im operativen Geschäft weiterhin die Gewinnschwelle an. Im ersten Quartal lief es für die Fluggesellschaft trotz hoher Ölpreise besser als zuletzt. Der saisonbedingte Verlust schrumpfte auf 103 Millionen Euro, rund 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Zuckerknappheit bescherte

Agrana ein Rekordjahr

Eine Zuckerknappheit in der EU und damit verbundene höhere Preise bescherten dem börsenotierten Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana einen Gewinnsprung. Das Konzernperiodenergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende Februar) erhöhte sich im Vergleich zum Jahr davor um 78,8 Prozent auf 155,7 Millionen Euro. Der Hauptversammlung wird eine Dividenden-Erhöhung um 50 Prozent auf 3,6 Euro vorgeschlagen.

Frühere Riegerbank blitzt

endgültig gegen OeNB ab

(kmö) Mehr als 21 Jahre dauerte der Rechtsstreit zwischen der skandalträchtigen Wechselstube "Riegerbank" und der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), denn der Riegerbank-Masseverwalter hatte laut OeNB die Verfahren um die Verweigerung der Devisenhandelsermächtigung fortgesetzt. Jetzt wurde die letzte Klage über rund 5,5 Millionen Euro abgeschmettert. Insgesamt hatte die Wechselstube rund 23 Millionen Euro erfolglos eingeklagt. Die Kosten der Verfahren müssen der OeNB ersetzt werden, ein Teil ist aber noch offen.

Neuer Infineon-Chef will

kein Übergangskandidat sein

Der designierte Infineon-Chef Reinhard Ploss strebt nach dem Ende seines aktuellen Vertrags in drei Jahren eine weitere Amtszeit an, sagte der 56-Jährige. Er folgt im Herbst auf Vorstandschef Peter Bauer, der seinen Posten wegen eines Rückenleidens aufgibt. Damit muss sich der Kronprinz Arunjai Mittal noch gedulden.