Peking/Genf. Im Streit über Hilfen für Solarfirmen hat China bei der Welthandelsorganisation (WTO) Klage gegen die Europäische Union eingereicht. Chinas Handelsministerium erklärte, die Gesetze einiger EU-Länder sähen Subventionen für die Erzeugung von Solarstrom vor, wenn Teile dazu in Europa produziert würden. Dies verstoße gegen die Regeln der WTO.

Europäische Solarfirmen, darunter die deutsche Solarworld, hatten ihrerseits bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen Solarfirmen aus China eingereicht. Dabei geht es ebenfalls um staatliche Beihilfen. Die europäischen Firmen werfen ihren chinesischen Rivalen vor, Produkte zu Schleuderpreisen auf den Markt zu werfen.