Weltladentag Der Weltladentag am Samstag, 11. Mai, setzt ein Zeichen für Artenvielfalt. Die 91 österreichischen Weltläden - Fachgeschäfte für Fairen Handel - und das Weltcafé präsentieren zwischen 2. und 11. Mai ein Programm für Erwachsene und Kinder. Besucher werden darüber informiert, "was Klimawandel und Artenvielfalt miteinander zu tun haben und warum Fairer Handel der Welternährung hilft", sagt Gudrun Danter, Geschäftsführerin der Arge Weltläden. "Mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten sowie von Produkten regionaler Bio-Bäuerinnen und -Bauern unterstützt man die Artenvielfalt und wirtschaftliche Entwicklung in der eigenen Region sowie im globalen Süden."

Die Kampagne "öko&fair ernährt mehr!" fordert das bäuerliche Recht, Saatgut aus eigener Ernte zu gewinnen, zu vermehren, weiterzugeben und zu verkaufen. Außerdem setzt sich die Arge Weltläden für das Verbot von Gentechnik und ähnlichen Techniken in der Landwirtschaft ein. Auch Patente auf Pflanzen und Tiere, deren Eigenschaften und Gene sowie Patente auf Züchtungsmethoden sollten nach Ansicht der Aktivisten verboten werden. Gefordert wird zudem eine neue Agrarpolitik, die statt energieintensiver Großbetriebe und Monokulturen vielseitige ökologisch wirtschaftende Bauernhöfe fördert. Die Forderungen liegen in allen österreichischen Weltläden zur Unterzeichnung auf und sollen nach der Regierungsbildung im Herbst der neuen Landwirtschaftsministerin/dem neuen Landwirtschaftsminister überreicht werden.

Infos unter www.weltladen.at