Peking. Die Bank of China hat Gerüchte über Zahlungsunfähigkeit dementiert. Nachdem massive Liquiditätsengpässe zu Aufruhr an Chinas Finanzmärkten geführt hatten, unterstrich die große Staatsbank, dass sie nicht in Verzug geraten sei und alle Verpflichtungen zeitgemäß erfüllt habe, wie Staatsmedien am Freitag zitierten.

Eine Wirtschaftszeitung hatte berichtet, die Bank of China habe ihre Zahlungen um eine halbe Stunde hinausschieben müssen, weil ihr das Geld ausgegangen sei. Zuvor waren die Zinsen am sogenannten Interbankenmarkt dramatisch in die Höhe geschnellt. Experten sagten, der Handel sei wie nach der Lehmann-Pleite in den USA "eingefroren".