Wien. In Räumen der Vergangenheit wird über Zukunft geredet. Heute, Mittwoch, beginnt die zweitägige Zukunfts-Konferenz, die sich selbst Festival nennt, in der Wiener Hofburg. Mehr als 2500 Teilnehmer, darunter nationale wie internationale Unternehmer, Investoren, Technologie-Experten und Pioniere aus den verschiedensten Bereichen, treffen sich beim "Pioneers Festival", um sich über innovative Zukunftstechnologien und deren Bedeutung auszutauschen. Unter den Vortragenden befindet sich auch Adam Cheyer, Mitschöpfer von "Siri", vielen bekannt als die virtuelle Assistentin der iPhone-Besitzer.


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http://pioneers.io/
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Abseits von den Alt-Stars wird den Teilnehmern ermöglicht, neue Technologien hautnah zu erleben und ihre eigenen Erfahrungen damit zu machen. Das Pioneers Festival ist nämlich auch Plattform für Produktvorstellungen und Europa-Premieren. Die Firma Eksobionics etwa wird ihren "robotic exoskeleton" erstmalig auf europäischem Boden vorstellen. Dabei handelt es sich um eine Art batteriebetriebenen Anzug für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Mit dem "Exoskeleton" soll Rollstuhlfahrern ein aufrechter Gang ermöglicht werden.

Das Herzstück des Pioneers Festivals bilden die Start-up-Wettbewerbe. Sowohl Software- als auch Hardware-Start-ups haben die Chance, sich international zu präsentieren und ihre Ideen einer Öffentlichkeit aus Medienvertretern, Investoren und möglicherweise neuen Kunden vorzustellen. Dazu zählt auch die Pioneers Challenge, bei dem acht Start-ups, ausgewählt aus über 670 Bewerbungen, um den Pioneers Festival Award 2013 kämpfen.