Wien. Je nachdem, ob Wertpapiere am Telefon, im Internet oder über eine Bankfiliale gekauft werden, entstehen unterschiedlich hohe Kosten. Die Gesamtkosten können dabei je nach Ordervariante und Anbieter beträchtlich variieren - wobei die Orderspesen insgesamt am stärksten zu Buche schlagen. Das zeigt ein aktueller Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), bei dem die Kosten für verschiedene Musterdepots erhoben wurden.

Wer 10.000 Euro in Wertpapieren veranlagen möchte und einen Bankberater konsultiert, muss mit Gesamtkosten ab etwa 300 Euro rechnen. Im Test lag das günstigste Angebot bei 338 Euro, das teuerste dagegen bei 526 Euro. Ein Grund für diese hohen Abweichungen sind die Mindestgebühren, die bei kleineren Auftragsvolumina naturgemäß stärker ins Gewicht fallen.

Noch deutlicher sind die Kostenunterschiede, wenn man die Angebote in den Filialen mit aktuellen Online-Angeboten vergleicht. Zwischen der günstigsten Order über den Bankberater und der günstigsten Online-Order via Direktbank lagen im Test 212 Euro Preisdifferenz. Auch beim reinen Online-Vergleich kamen die Direktbanken günstiger als die Filialbanken.