London/New York. Der britische Pharmakonzern AstraZeneca hat das 106 Milliarden Dollar (76,5 Milliarden Euro) schwere Übernahmeangebot vom US-Rivalen Pfizer abgelehnt. Das aufgestockte Angebot entspreche noch immer nicht dem Wert von AstraZeneca, teilte das Unternehmen am Freitag nach einer Sitzung des Führungsgremiums mit. Sie sei in vielerlei Hinsicht unangemessen.

Es gebe weiterhin keine Basis für Gespräche mit Pfizer. AstraZeneca wiederholte die Empfehlung an die Aktionäre, zunächst nichts zu unternehmen.

Kommt die Übernahme dennoch zustande, wäre es der größte Deal in der Geschichte der Pharma-Branche.