Die Opel-Mutter General Motors (GM) will in Brasilien in den nächsten fünf Jahren 2,1 Milliarden Euro  investieren. Das Geld soll in neue Produkte und Technologien sowie die bestehenden Werke fließen, kündigte GM-Chefin Mary Barra nach einem Treffen mit der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff an. Barra bezeichnete das lateinamerikanische Land als einen der wichtigsten Märkte für ihr Unternehmen.

Die brasilianische Autoindustrie, die ein Fünftel der heimischen Industrieproduktion ausmacht, steckt in der Krise. Die Fertigung brach in den ersten sieben Monaten um 16 Prozent ein. Tausende von Arbeitern wurden entlassen. Barra dankte Rousseff für Steueranreize für Autohersteller sowie für verbesserte Kreditbedingungen in Brasilien.

General Motors do Brasil ist die größte Niederlassung des Autobauers in Lateinamerika.