Wien/Budapest. Die Erste Group trennt sich laut einem Medienbericht von einem Teil ihres Ungarngeschäfts. Der ungarische Staat und die Entwicklungsbank EBRD sollen über eine Kapitalerhöhung einen Teil der Ungarn-Tochter der Bank kaufen, berichtete das ungarische Portal "Portfolio.hu" am Montag laut Reuters unter Berufung auf Insider. Details sollen um 16 Uhr in Budapest bekannt gegeben werden.

In der Wiener Zentrale der Erste Group verwies man am Montag auf APA-Anfrage auf eine gemeinsame Pressekonferenz von Ungarns Premier Viktor Orban, Erste-Boss Andreas Treichl und EBDR-Präsident Suma Chakrabarti am Nachmittag. Dort sollen Vereinbarungen, die den gesamten Bankensektor betreffen, bekannt gegeben werden. Es dürfte um die Senkung der Bankensteuer gehen.

Laut "Portfolio.hu" sollen sowohl der ungarische Staat als auch die EBRD mit je 15 Prozent bei der Erste über eine Kapitalerhöhung einsteigen.