Das US-amerikanische It-Unternehmen Hewlett-Packard (HP) verkauft die Mehrheit an einigen Geschäftsbereichen in China für 2,3 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro). Es geht vor allem um Netzwerk- und Speicherdienste sowie Server.

Die Tsinghua Holdings, die zur renommierten Tsinghua-Universität gehört, bekommt einen Anteil von 51 Prozent an der neu geschaffenen Firma H3C. Die in ihr gebündelten Sparten hätten 8.000 Mitarbeiter und einen jährlichen Umsatz von 3,1 Mrd. Dollar.

Aufgrund der im vergangenen Jahr aufgedeckten Spionageaktivitäten der USA hat China die Geschäfte ausländischer IT-Anbieter mit Behörden und Rüstungsunternehmen stark eingeschränkt. Bei den geheimdienstlichen Operationen war in mehreren Fällen die Infrastruktur von US-Unternehmen genutzt worden.