Seoul. Der Ausbruch der Atemwegserkrankung Mers vor mehr als einem Monat in Südkorea und die jüngste Dürre haben der Konjunktur des Landes einen deutlichen Dämpfer versetzt. Das Finanzministerium senkte am Donnerstag seine diesjährige Prognose für Asiens viertgrößte Volkswirtschaft von 3,8 auf 3,1 Prozent. "Die Wirtschaft wird durch Mers belastet", sagte Finanzminister Choi Kyung Hwan im Fernsehen.

Besonders betroffenen seien der Konsum und der Dienstleistungsbereich. Um die Schwankungen abzuschwächen, soll nach Angaben des Ministeriums ein Konjunkturpaket von mehr als 15 Billionen Won (12 Milliarden Euro) beschlossen werden.