Hamburg. Die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist nicht gut für die Augen: Nach Aussagen von Augenärzten nimmt die Kurzsichtigkeit zu, weil immer mehr Menschen ständig auf's Handy, den Computer oder Fernseher starren.

Es gibt jedoch eine Branche, die davon profitiert. Das börsennotierte Familienunternehmen Fielmann aus Hamburg steigerte den Gewinn um 5,7 Prozent auf 54 Mio. Euro. Im Zeitraum Juli bis September verkaufte Fielmann 1,97 Millionen Sehhilfen, rund drei Prozent mehr als vor einem Jahr.  Vor allem teure Gleitsichtbrillen werden verstärkt gekauft.

Der Umsatz von Fielmann stieg im Sommerquartal um 7,5 Prozent auf 342 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich sogar um fast neun Prozent auf 77 Millionen Euro an. Analysten hatten mit weniger gerechnet.

Gleichzeitig stellt Fielmann weiter Personal ein, 500 neue Arbeitsplätze sollen in diesem Jahr entstehen. Ende September arbeiteten 17.300 Menschen für das Unternehmen, fast 600 mehr als vor einem Jahr.