• vom 12.12.2016, 14:34 Uhr

International

Update: 12.12.2016, 14:36 Uhr

Vorladung

Trump lädt Silicon-Valley-Chefs zu Gespräch nach New York




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Zu den Gästen zählten die Chefs von Apple, Facebook, Microsoft, Google und möglicherweise auch Amazon sowie Intel, Oracle, Cisco und IBM.

Washington. Der neu gewählte US-Präsident Donald Trump hat laut Medienberichten führende Köpfe der US-amerikanischen Technologie-Branche für kommenden Mittwoch zu einem Gespräch nach New York geladen.

Zu den Gästen zählten die Chefs führender Internet-Schwergewichte wie Apple, Facebook, Microsoft, Google und möglicherweise auch Amazon sowie Intel, Oracle, Cisco und IBM, wie das Technologie-Blog "Recode" unter Berufung auf nicht weiter genannte Quellen berichtete. Ob Tesla-Gründer Elon Musk zur Runde gehören werde, sei noch unklar, hieß es.

Einigen brisanten Gesprächsstoff

An den Einladungen federführend beteiligt war demnach der PayPal-Gründer und Trump-Unterstützer Peter Thiel. Um welche Themen es konkret geht, sei bisher noch nicht bekannt, schrieb das "Wall Street Journal". Doch Trumps Pläne für eine verschärfte Einwanderungspolitik, Kartellrechts-Änderungen und Forderungen der Regierung auf Herausgabe von Nutzerdaten dürften allein für brisanten Gesprächsstoff sorgen.

Das Treffen habe etwas davon, Brücken zu bauen, sagte Rob Atkinson, Chef der Non-Profit-Organisation Information Technology and Innovation Foundation, dem Finanzdienst Bloomberg. Ziel der Tech-Giganten könne sein, bei Trump um etwas mehr Unterstützung für die Tech-Industrie zu werben.

Während seines Wahlkampfs hatte Trump führende Tech-Konzerne wie Apple oder IBM dafür attackiert, zu wenig Jobs im Inland zu halten und statt dessen viele Bereiche wie Fertigung und Verwaltung im Ausland abzuwickeln. Während des Wahlkampfs hatten führende Figuren wie Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, Apple-Chef Tim Cook und Eric Schmidt, Verwaltungsratschef des Google-Dachkonzerns Alphabet, offen Partei für Hillary Clinton ergriffen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2016-12-12 14:36:02
Letzte Änderung am 2016-12-12 14:36:45


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