Toyota. Schon im Jahr 1982 zeigte Ridley Scott in "Blade Runner" seine Vorstellung von fliegenden Autos. Der Automobilkonzern Toyota arbeitet bereits fleißig an diesem Traum und fördert ehrgeizig sein Weiterkommen. Wie das Projekt Cartivator mitteilte, stellte der japanische Autobauer bei der jüngsten Finanzierungsrunde 42,5 Millionen Yen (343.240 Euro) für den Bau eines dreirädrigen Science-Fiction-Fahrzeugs bereit, das auf Drohnen-Technologie basiert. Das Fahrzeug namens SkyDrive verfügt über mehrere Propeller.

Das fliegende Auto kann laut Cartivator bis zu 100 Kilometer pro Stunde weit fliegen und soll rund zehn Meter über dem Boden schweben. An dem Projekt arbeiten zahlreiche junge Ingenieure aus der Auto- und Luftfahrtindustrie. Ein bemannter Prototyp des Fahrzeugs soll bis Ende nächsten Jahres fertig sein, damit er nach Möglichkeit bereits dazu genutzt werden kann, 2020 die olympische Flamme in Tokio zu entzünden.

Zukunftsfähig

Auch andere Unternehmen arbeiten daran, dass fliegende Fahrzeuge kein Zukunftstraum bleiben. So sollen beispielsweise der Fahrdienstanbieter Uber und ein von Google-Mitbegründer Larry Page unterstütztes Start-up aus dem Silicon Valley an einem System fliegender Autos zu arbeiten, die Menschen zwischen Städten hin- und her befördern.