Frankfurt. Der Kurs des Euro hat sich am Freitag im Schatten der Wahlen in Großbritannien nur wenig verändert. Vielmehr als die Nachrichten von der Insel spielte die jüngste Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Vortag am Markt eine Rolle. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1209 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend.

Dagegen hat das britische Pfund die Talfahrt nach dem Wahl-Desaster der regierenden Konservativen am Morgen weiter fortgesetzt, wenn auch mit einem deutlich geringeren Tempo als in der vergangenen Nacht. Zuletzt erreichte der Kurs bei 1,2686 US-Dollar den tiefsten Stand seit Mitte April. Seit der Veröffentlichung der ersten Hochrechnungen hat das Pfund mittlerweile mehr als zwei Prozent an Wert eingebüßt.