Die Anleger hoffen auf Bullen. Einige kann man in der Umgebung von Jackson Hole treffen. - © Daniel Mayer - CC 3.0
Die Anleger hoffen auf Bullen. Einige kann man in der Umgebung von Jackson Hole treffen. - © Daniel Mayer - CC 3.0

Bei der finanzpolitischen Konferenz in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming werden vor allem die Ausführungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi mit Spannung erwartet. An dem jährlichen Treffen, das am Donnerstag beginnt, nehmen Vertreter von Notenbanken sowie einflussreiche Ökonomen und Finanzmanager teil.

Fed-Vorsitzende Janet Yellen wird ebenso am Rednerpult stehen wie Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Es wird darüber spekuliert, dass er neben dem kontinuierlichen Ausstieg der EZB aus dem Anleihekaufprogramm auch zu grundlegenden Problemen der globalen Geldwirtschaft Stellung beziehen könnte.

Den Einstieg in eine grundlegende Diskussion der Aufgabe von Notenbanken setzte Claudio Borio von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)im Juni in Basel, wo er provokant fragte: "Wieviel wissen wir eigentlich über Inflation?" und sich mit den manchmal erstaunlichen Auswirkungen der Globalisierung auf Inflationsrisiken und Geldpolitik befasste.

Nervosität an den Börsen

Derartige Grundsatzdiskussionen der Geldpolitik machen zahlreiche Anleger nervös. Daher sind in den nächsten Tagen ungewöhnliche Kursverläufe möglich.

Das von der Federal Reserve Bank of Kansas City organisierte Treffen findet von 24. bis 26. August statt.