Accra. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt für südafrikanische Staaten trotz eines höheren Wachstums eine steigende Staatsverschuldung voraus. Zwar dürfte die Wirtschaftsleistung in den Ländern südlich der Sahara dank steigender Rohstoffpreise im laufenden Jahr um 3,4 Prozent zulegen und damit stärker als 2017, teilte der IWF mit.

Zugleich seien etwa zwei Fünftel der ärmeren Länder in der Region in finanziellen Schwierigkeiten oder sogar pleite. "Das gegenwärtige Wachstumstempo in den Industrieländern dürfte nachlassen, und die Refinanzierungsbedingungen für die ärmeren Länder der Region werden wahrscheinlich ungünstiger werden, was mit einem steigenden Kapitalbedarf zusammentrifft."


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Allein im vergangenen Jahr legten afrikanische Staaten Anleihen im Volumen von 7,5 Milliarden Dollar auf, so viel wie nie zuvor und zehn Mal so viel wie 2016. Allein für die erste Jahreshälfte 2019 sind laut IWF weitere elf Milliarden Dollar geplant. Ende 2017 galten demnach der Tschad, Eritrea, die Republik Kongo, der Südsudan und Simbabwe als zahlungsunfähig.