• vom 11.05.2018, 21:30 Uhr

International


USA

Apple und Goldman Sachs planen gemeinsame Kreditkarte




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  • "Wall Street Journal": Karte könnte Anfang 2019 in den USA starten.

Cupertino. Der iPhone-Riese Apple entwickelt einem Zeitungsbericht zufolge zusammen mit dem Bankhaus Goldman Sachs eine Kreditkarte. Die Karte solle das Apple-Pay-Logo tragen und könnte Anfang kommenden Jahres in den USA starten, schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Die Kooperation mit Goldman Sachs dürfte eine seit 2005 bestehende Partnerschaft zwischen Apple und der Großbank Barclays ersetzen.


Das gemeinsame Projekt könnte Goldman Sachs und Apple helfen, Schwächen im Hauptgeschäft auszugleichen. Der Wall-Street-Konzern konzentriert sich zwar traditionell auf die Finanzmärkte und die Vermögensverwaltung für reiche Kunden, doch hier läuft es nicht mehr so rund wie einst. Goldman Sachs versucht deshalb schon seit 2016, mit einer Online-Kreditplattform im Massenmarkt Fuß zu fassen - die Kreditkarte könnte gut ins Konzept passen.

Bei Apple verkaufen sich die iPhones nicht mehr so gut wie früher, darum setzt der Tech-Gigant verstärkt auf neue Geschäftsfelder wie mobiles Bezahlen oder Musik-Streaming. Goldman Sachs könnte Apple-Kunden durch Kredite bei der Finanzierung von iPhones und anderen Produkten helfen und so den Absatz ankurbeln. Unklar ist, welcher der großen Kreditkartenkonzerne - Visa, Mastercard oder Discover - die Transaktionen abwickeln werde.

US-Konzerne Spitzenreiter
in Sachen Profitabilität

Unter den 1000 größten Unternehmen der Welt sind diejenigen aus der USA nach wie vor Spitzenreiter bei der Profitabilität. Sie kamen im vergangenen Jahr auf eine durchschnittliche Marge von 13,2 Prozent, während die Europäer 10,4 Prozent erreichten - in Asien waren es nur 8,0 Prozent. Das teilte die Unternehmensberatung EY am Freitag mit. Insgesamt konnten die Europäer ihren Rückstand gegenüber den USA aber verkleinern.

Den höchsten operativen Gewinn fuhr Apple ein und strich 54,4 Milliarden Euro ein. Dahinter folgt der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung mit 42 Milliarden Euro. Danach kommen in den Top Ten ausschließlich noch US-Unternehmen wie Verizon Communications und die Google-Mutter Alphabet.

Das gewinnstärkste europäische Unternehmen war der Ölkonzern Royal Dutch Shell auf Rang elf mit 16,1 Milliarden Euro. Erfolgreichstes deutsches Unternehmen war Daimler mit 14,7 Milliarden Euro auf Platz 18 vor Volkswagen auf Platz 19.




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Dokument erstellt am 2018-05-11 18:18:51


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