• vom 11.06.2018, 09:02 Uhr

International

Update: 11.06.2018, 09:07 Uhr

Arbeitsbedingungen

Amazon und Foxconn unter Beschuss




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Von WZ Online, APA, Reuters

  • China Labor Watch prangert exzessive Arbeitszeiten, niedrige Löhne und mangelhafte Ausbildung an.

iPhone-Zulieferer Foxconn steht immer wieder in der Kritik wegen schlechter Arbeitsbedingungen. - © APAweb, afp

iPhone-Zulieferer Foxconn steht immer wieder in der Kritik wegen schlechter Arbeitsbedingungen. © APAweb, afp

Seattle/Taipeh/Peking. US-Menschenrechtler haben die Arbeitsbedingungen bei Amazon und dem Zulieferer Foxconn in China kritisiert. In dem Foxconn-Werk Hengyang in der Provinz Hunan seien exzessive Arbeitszeiten, niedrige Löhne und mangelhafte Ausbildung festgestellt worden, erklärte die New Yorker Organisation China Labor Watch.

Außerdem verstoße das Unternehmen durch den übermäßigen Einsatz von Zeitarbeitern gegen geltendes chinesisches Recht. Die Zeitarbeiter erhielten umgerechnet 2,26 Dollar (1,92 Euro) pro Stunde. Dies sei illegal. In dem Werk wird unter anderem der E-Book-Reader Kindle und der Lautsprecher Echo Dot hergestellt.

Information

Zum Thema:

"Moderne Form von Sklaverei": Die Arbeitsbedingungen bei Foxconn in China sind auch sieben Jahre nach einer Suizidwelle noch unerträglich.

Amazon erklärte, bei einer Überprüfung des Werks im März sei festgestellt worden, dass der Einsatz von Überstunden und Zeitarbeitern Anlass zur Sorge gebe. Von Foxconn sei die Abstellung der Mängel verlangt worden. Foxconn versicherte, das Unternehmen arbeite daran, geltendes Recht einzuhalten. Foxconn ist der weltgrößte Zulieferer für Elektronik, unter anderem für Apple. Das Unternehmen beschäftigt mehr als eine Million Menschen.





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Dokument erstellt am 2018-06-11 09:02:54
Letzte Änderung am 2018-06-11 09:07:14


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