München. Die Allianz hat einen Magazinbericht über die Streichung von mindestens 5.000 Jobs in Deutschland zurückgewiesen. Die Zahl sei aus der Luft gegriffen, sagte ein Allianz-Sprecher am Donnerstag zu einem Bericht des "manager magazin".

Europas größter Versicherer steigere durch die Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen seine Produktivität, dadurch könnten in Zukunft Jobs wegfallen. Es gebe jedoch kein Programm zum Stellenabbau.

Das "manager magazin" hatte zuvor unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, bei der Allianz sollten in den kommenden Jahren mindestens 5.000 der derzeit 29.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen. Grund für den Abbau von knapp 20 Prozent der Belegschaft seien offenbar die vergleichsweise hohen Kosten im Sachversicherungsgeschäft. Deutschland-Chef Klaus Peter Röhler soll die Stellenkürzungen demnach mit freiwilligen Vereinbarungen und ohne offizielles Restrukturierungsprogramm durchsetzen.