• vom 10.07.2018, 14:10 Uhr

International

Update: 10.07.2018, 14:19 Uhr

Expertise

Cerberus soll Deutscher Bank auf die Sprünge helfen




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Von WZ Online, APA, Reuters

  • Die Beratungssparte des Großaktionärs soll deutsches Geldhaus unterstützen.

"Die anerkannte Expertise der Cerberus Operations Advisory Company wird uns auf dem Weg unterstützen, wieder attraktive Renditen für unsere Aktionäre und Investoren zu schaffen", sagte eine Banksprecherin am Dienstag. - © APAweb/AFP, Yann Schreiber

"Die anerkannte Expertise der Cerberus Operations Advisory Company wird uns auf dem Weg unterstützen, wieder attraktive Renditen für unsere Aktionäre und Investoren zu schaffen", sagte eine Banksprecherin am Dienstag. © APAweb/AFP, Yann Schreiber

Frankfurt. Die Deutsche Bank setzt bei ihrem Umbau auf Hilfe von ihrem Großaktionär Cerberus. Die Beratungssparte des US-Finanzinvestors soll das Geldhaus unterstützen, die Kosten zu drücken und neue Gewinnquellen zu erschließen.

"Die anerkannte Expertise der Cerberus Operations Advisory Company wird uns auf dem Weg unterstützen, wieder attraktive Renditen für unsere Aktionäre und Investoren zu schaffen", sagte eine Banksprecherin am Dienstag.

Eine Rosskur

Der neue Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat dem Institut eine Rosskur verordnet. Er will sich künftig stärker auf Deutschland und Europa konzentrieren und hat insbesondere in den USA und am Standort London zahlreiche Stellen im zuletzt schwächelnden Investmentbanking gestrichen. Viele Investoren sind jedoch skeptisch, ob der Strategieschwenk die Bank zurück in die Erfolgsspur bringen kann.

Die in den vergangenen Monaten schwer gebeutelte Aktie notierte am Dienstag bei 9,78 Euro. Cerberus war im Herbst 2017 mit drei Prozent bei der Deutschen Bank eingestiegen. Damals notierte die Aktie noch um die 15 Euro. Auch an der deutschen Commerzbank ist Cerberus beteiligt: Im Sommer 2017 hatten die US-Amerikaner einen Anteil von fünf Prozent an dem Geldhaus gemeldet. In Österreich steht der US-Finanzinvestor hinter der BAWAG.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-07-10 14:12:54
Letzte Änderung am 2018-07-10 14:19:56


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