Frankfurt. Der Euro ist am Montag leicht gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung setzte damit die Kurserholung vom vergangenen Freitag nicht weiter fort. In der Früh wurde der Euro bei 1,1425 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Freitagabend.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1391 (Donnerstag: 1,1370) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Freitag gegen 22 Uhr bei 1,1441 Dollar.

"Impulsarmer Wochenauftakt"

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Wochenauftakt am Devisenmarkt. Im Tagesverlauf stehen kaum wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Kursgewinne an den meisten asiatischen Aktienbörsen hätten für etwas mehr Risikofreude bei den Anlegern gesorgt, hieß es weiter. Für eine eher freundliche Stimmung sorgen Gespräche, die im Verlauf der Woche zwischen den USA und China zur Beilegung des Handelsstreits geplant sind.

Vorerst stabil zeigte sich in der Früh die türkische Lira im Handel mit dem Dollar und dem Euro. Damit hat die türkische Währung die Verluste vom vergangenen Freitag vorerst nicht weiter fortgesetzt.

Am Freitag hatten die Ratingagenturen Moody's und S&P türkische Staatsanleihen herabgestuft. Fitch traf keine Rating-Entscheidung, teilte aber mit, man betrachte die Maßnahmen der Türkei zur Krisen-Bekämpfung als nicht ausreichend.