• vom 17.09.2018, 22:45 Uhr

International

Update: 17.09.2018, 22:47 Uhr

Aufsichtsrat

Audi-Chef Stadler muss gehen




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Von WZ Online, Reuters

  • "Alles andere als eine Vertragsauflösung wäre eine Überraschung".

Stadler sitzt seit drei Monaten in Untersuchungshaft, weil ihm die Staatsanwaltschaft München Behinderung der Dieselermittlungen vorwirft. - © APAweb/dpa, Armin Weigel

Stadler sitzt seit drei Monaten in Untersuchungshaft, weil ihm die Staatsanwaltschaft München Behinderung der Dieselermittlungen vorwirft. © APAweb/dpa, Armin Weigel

Frankfurt/Hamburg. Der inhaftierte Audi-Chef Rupert Stadler steht einem Zeitungsbericht zufolge vor seiner Ablösung. Der Aufsichtsrat des Mutterkonzerns Volkswagen wolle sich kommende Woche mit der Personalie befassen, berichtete das "Handelsblatt" am Montagabend vorab unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrats. "Alles andere als eine Vertragsauflösung wäre eine Überraschung", hieß es. Auf einer Sondersitzung am Montag hätten die Kontrolleure den Fall lediglich beraten.

Ein Insider bestätigte, dass Stadlers Zukunft ein Thema der regulären Aufsichtsratssitzung am 28. September sein werde. "Nächste Woche ist eine Aufsichtsratssitzung. Logischerweise wird auch darüber (Stadler) gesprochen. Ausgang offen." Volkswagen äußerte sich nicht.

Stadler sitzt seit drei Monaten in Untersuchungshaft, weil ihm die Staatsanwaltschaft München Behinderung der Dieselermittlungen vorwirft. Der Audi-Chef soll versucht haben, Zeugen zu beeinflussen. Stadler bestreitet das.





Schlagwörter

Aufsichtsrat, Audi, Dieselgate

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Dokument erstellt am 2018-09-17 22:46:22
Letzte Änderung am 2018-09-17 22:47:41


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