Washington. Die US-Notenbank Fed schraubt den Leitzins weiter in die Höhe. Er stieg am Mittwoch um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent. Es ist bereits die dritte Anhebung in diesem Jahr. Heuer soll noch eine Erhöhung folgen, 2019 drei weitere. Außerdem nennt die Fed die Geldpolitik nicht mehr "konjunkturstimulierend".

Wahrscheinlich wird noch eine weitere Erhöhung gegen Jahresende hinzukommen, wie aus dem aktualisierten Zinsausblick der Währungshüter hervorgeht. 2019 sollen drei Schritte nach oben folgen, so wie es die Notenbank bereits im Sommer signalisiert hatte.

Die Fed reagiert damit auf die boomende US-Wirtschaft mit Vollbeschäftigung auf dem Arbeitsmarkt. In ihrer neuesten Wirtschaftsprognose geht die Fed von einen stärkeren Wirtschaftswachstum heuer aus, als bisher angenommen. Auch 2019 dürfte die Wirtschaft etwas stärker zulegen, als bisher vorhergesagt. Mit den Zinserhöhungen kann die Fed einer Überhitzung der Konjunktur vorbeugen, die von US-Präsident Donald Trumps radikaler Steuerreform zusätzlich befeuert wird.

Wall Street schließt im Minus

Die US-Börsen haben am Mittwoch im Minus geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,4 Prozent auf 26.385 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 verringerte sich um 0,3 Prozent auf 2905 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 0,2 Prozent auf 7990 Punkte.