• vom 13.11.2018, 23:23 Uhr

Österreich


Maschinenbaubranche

Auftragsbücher bei Rosenbauer gut gefüllt




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  • Rückläufiger Umsatz, aber besseres operatives Ergebnis bis Ende September.

Wien/Leonding. (apa/kle) Der Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat in den ersten neun Monaten operativ leicht zugelegt und den Nettogewinn gehalten. Der Umsatz verringerte sich aufgrund neuer Buchhaltungsregeln. Dafür legte der börsennotierte oberösterreichische Konzern bei Auftragsbestand und Auftragseingang deutlich zu, das Orderbuch ist 1,1 Milliarden Euro schwer.

Die Umsatzerlöse gaben in den ersten drei Quartalen von 604,5 auf 552,0 Millionen Euro nach, wie Rosenbauer am Dienstag mitteilte. Die neuen Aufträge stiegen im Jahresabstand von 654,4 auf 789,9 Millionen Euro, sodass der Auftragsbestand per Ende September von 803,4 Millionen auf 1,094 Milliarden Euro kletterte. In fünf von sechs Segmenten seien die Auftragseingänge über dem jeweiligen Vorjahreswert gelegen, so das in Leonding bei Linz ansässige Unternehmen.


Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im Jahresabstand von 29,7 auf 31,0 Mio. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erfolgte eine Verbesserung von 14,8 auf 17,0 Millionen Euro, die Ebit-Marge stieg von 2,5 auf 3,1 Prozent der Umsatzerlöse. Indes blieb der Nettogewinn mit 10,6 (nach 11,1) Millionen Euro fast gleich.

Herausforderndes Umfeld
Rosenbauer sieht sich derzeit in einem herausfordernden Umfeld: Die Handelskonflikte mit den USA würden zunehmend das Weltwirtschaftswachstum bremsen, wobei die globale Feuerwehrbranche in den ersten neun Quartalen von dem (noch) positiven Konjunkturumfeld profitiert habe und sich stabil entwickle, wie es heißt. Im Nahen und Mittleren Osten erhole sich die Nachfrage, der europäische Markt dürfte heuer ebenfalls weiterwachsen, und in Nordamerika könnte das Beschaffungsvolumen heuer wieder deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 4000 Fahrzeugen liegen.

Im Ausblick heißt es, das Management strebe für 2018 einen höheren Umsatz und ein deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr an. Näher quantifiziert wird dies im Neunmonatsbericht nicht. Im August hatte das Management erklärt, der Konzernumsatz solle im Gesamtjahr mehr als 900 Millionen Euro erreichen und die Ebit-Marge mehr als fünf Prozent.

Der Personalstand lag im Berichtszeitraum bei 3546 Mitarbeitern, nach 3374 ein Jahr davor.




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Dokument erstellt am 2018-11-13 16:22:18


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