Wien. (apa/red) Im ersten Quartal 2019 werden fünf Lehrausbildungen überarbeitet. Konkret geht es um die Lehre zur Gastronomiefachfrau beziehungsweise zum Gastronomiefachmann, die dreijährige Ausbildung zum Koch oder Köchin und die dreijährige Lehre zum Restaurantfachmann oder -frau. Außerdem werden auch die dreijährige Ausbildung zum Friseur und Stylist beziehungsweise zur Friseurin und Stylistin und der dreieinhalbjährige Lehrberuf Prozesstechnik erneuert.

In allen fünf Lehrberufen soll künftig mehr Wert auf eigenverantwortliches Arbeiten und Digitalisierung gelegt werden. "Mein Ziel ist es, die Lehrlingsausbildung für die Jugendlichen und die Unternehmen attraktiv zu gestalten und die Arbeitsmarktrelevanz der dualen Berufsausbildung sicherzustellen", sagt die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck. "Die neuen Berufsbilder wurden mit Branchenexperten aus den Unternehmen und den Arbeitnehmer-Vertretern erarbeitet."

Drei modernisierte Gastronomie-Lehrberufe

Die neuen Gastronomie-Lehrberufe beinhalten insbesondere im für alle drei Berufe einheitlichen Kompetenzfeld "Arbeiten im betrieblichen und beruflichen Umfeld" als zentrale Lernergebnisse die Befähigung zum selbstständigen und eigenverantwortlichen beruflichen Handeln. Das umfasst auch den Umgang mit neuen Technologien in Küche und Restaurant. Im Vordergrund steht damit die Selbstbefähigung im beruflichen Alltag. Auch in den berufsspezifischen Kompetenzfeldern geht es vermehrt um das Einbeziehen von elektronischen Warenwirtschaftssystemen oder die Anwendung von digitalen Bestell- und Boniersystemen.

In allen fünf überarbeiteten Lehrberufen werden aktuell rund 12.000 Lehrlinge ausgebildet.