Mit welchen Argumenten auch immer in den USA Autos verkauft werden, der Schutz der Umwelt gehört nicht dazu. Die Kernmarke von Volkswagen hat in den USA das zweite Jahr in Folge ein Absatzplus eingefahren - dank der SUV-Modelle. 2018 legten die Verkäufe der VW-Pkw um 4,2 Prozent auf 354.064 Wagen zu, wie das Unternehmen am Donnerstag an seinem US-Sitz in Herndon (Virginia) mitteilte.

Das lag vor allem an den SUVs Tiguan und Atlas, die mit deutlichen Zuwächsen aufwarten konnten. Der Anteil der Stadtgeländewagen am gesamten Verkauf wuchs von im Vorjahr knapp einem Viertel auf nun 47 Prozent an. Der Tiguan löste zudem den Jetta als bisher absatzstärkstes US-Modell ab.

VW konzentriert sich nach der in den USA aufgeflogenen Manipulation von Abgastests bei Dieselmotoren vorwiegend auf die im Land beliebten großen SUV-Autos. Im Dezember erzielte der Hersteller im Vorjahresvergleich insgesamt ein Verkaufsplus von 5,8 Prozent auf 32.047 Fahrzeuge