(ede) Keine Neujahrsstimmung herrschte am Freitag an der Börse in Tokio. Am ersten Handelstag des Jahres nach einer fünftägigen feiertagsbedingten Pause gab der Nikkei-Index um 452,81 Punkte oder 2,26 Prozent nach und schloss mit 19.561,96 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,5 Prozent. Zuvor war es auch bei der Landeswährung Yen zu Turbulenzen gekommen. Ein drastischer Währungsanstieg im Verhältnis zum US-Dollar versetzte Japans Regierung in Alarmbereitschaft, denn der Wertanstieg des Yen macht japanische Waren im Ausland teurer. Das Finanzministerium und die Notenbank seien bereit einzugreifen, um weitere starke Ausschläge zu verhindern, sagte der Vize-Finanzminister für internationale Angelegenheiten, Masatsugu Asakawa. Händler sehen die Tokioter Börse im Abwärtssog der hohen Kursverluste an der Wall Street am Tag davor. Das Jahr 2018 schloss der Nikkei mit einem Verlust von 12,1 Prozent ab, womit der Index erstmals seit dem Jahr 2011 wieder ein Minus einfuhr. Der Topix-Index verlor im Jahresvergleich sogar knapp 18 Prozent.

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Werte: 18 Uhr MEZAngaben ohne Gewähr