Die Voestalpine hat ihre Gewinnprognose abermals herabgesetzt. Für das laufende Geschäftsjahr bis März sagte das Unternehmen am Mittwochabend ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,55 Milliarden Euro und einen Betriebsgewinn (EBIT) von 750 Millionen Euro voraus.

Als Begründung nannte der Konzern, der unter anderem Bleche und Karosserieteile produziert, Belastungen in Zusammenhang mit dem Hochlauf der Automobilaktivitäten in einem US-Werk. Dazu komme eine Rückstellung in Zusammenhang mit Kartellermittlungen in Deutschland. Die Behörden untersuchen seit 2017, ob es kartellrechtswidrige Absprachen in Bereich Grobblech gibt.

In den ersten neun Monaten verdiente Voestalpine operativ etwa 1,1 Milliarden Euro. Das Ebit lag demnach bei etwa 525 Millionen Euro und damit unter den Erwartungen des Marktes.