(kle) Die Börsenpremiere des Linzer Investoren-Netzwerks "startup300" am Montag in Wien war nichts für schwache Nerven. Im Verlauf des Handels gab es wilde Kursausschläge nach unten und oben. Der erste Tag an der Börse glich geradezu einer Achterbahnfahrt.

Zunächst stieg der im neu geschaffenen KMU-Segment "direct market plus" gelistete Aktientitel gegenüber dem Ausgabepreis von 10,00 Euro um vier Prozent auf ein Tageshoch von 10,40 Euro. In der Folge sackte er dann um bis zu 18 Prozent auf ein Tagestief von 8,20 Euro ab, ehe er sich erholte und den Handel mit einem Minus von 5,5 Prozent auf 9,45 Euro beendete.

Den Konzernabschluss 2018 will die Firma "startup300" Anfang Februar vorlegen. Dieser werde wegen Abschreibungen zirka 1,4 Millionen Euro Verlust ausweisen, hieß es am Montag. Das Unternehmen wurde 2015 von Michael Eisler, Bernhard Lehner und 86 Business Angels gegründet. Zuletzt hielt es etwa 30 Firmenbeteiligungen, seit vergangenem Herbst gehört ihm auch Conda, Österreichs größte Crowdinvesting-Plattform.

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