(kle) Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) sind für die Aktien des Grazer Anlagenbauers Andritz nach Bekanntgabe der Jahreszahlen für 2018 weiterhin zuversichtlich. Am Freitag bekräftigten sie ihre Kaufempfehlung für den Industrietitel und auch ihr bisheriges Kursziel von 51 Euro. An der Wiener Börse blieb dies jedoch unbeachtet. Denn am letzten Tag der Handelswoche rutschte der Kurs der Andritz-Aktie weiter kräftig ab - in der Spitze um 4,2 Prozent auf 40,22 Euro. Damit fiel er bereits den dritten Tag in Folge, wodurch sich das Minus auf nahezu zehn Prozent summierte. Von den Kursgewinnen seit Anfang Jänner ist nicht mehr viel übrig.

Dass die größte Andritz-Tochter, die deutsche Firma Schuler, restrukturiert werden muss, wie es am Mittwoch bei der Bilanzpräsentation hieß, dürfte vielen Investoren nicht gefallen haben. Indes sehen die RCB-Analysten den Konzern auf gutem Weg, im laufenden Jahr ein zweistelliges Umsatzwachstum sowie eine höhere Profitabilität zu erreichen. Zu den schwächer ausgefallenen Ergebnissen 2018 hieß es, sie seien im Rahmen der Erwartungen gewesen.

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Werte: 18 Uhr MEZAngaben ohne Gewähr