Wien. Die Auto-Neuzulassungen sind im abgelaufenen ersten Quartal um fast elf Prozent eingebrochen. Bei benzinbetriebenen Pkw gingen die Neuzulassungen um rund neun Prozent zurück, bei dieselbetriebenen um fast 17 Prozent. Einen kräftigen Anstieg gab es hingegen bei den Zulassungen von E-Autos (plus 59 Prozent). Allerdings stellten Pkw mit Elektroantrieb nur einen Anteil von rund drei Prozent an den Neuzulassungen. Diese Daten gab die Statistik Austria am Dienstag bekannt.

VW war mit einem Anteil von rund 17 Prozent zwar nach wie vor die Pkw-Marke mit den meisten Neuzulassungen, allerdings wurden im ersten Quartal zweistellige Rückgänge verbucht.

Die Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen insgesamt sanken von Jänner bis März um rund sechs Prozent auf 104.836.

Anders entwickelte sich der Nutzfahrzeugmarkt, wo bei Lastkraftwagen der Klasse N3 (plus 11,5 Prozent), bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (plus 33,2 Prozent) sowie bei Sattelzugfahrzeugen (plus 10,5 Prozent) kräftige Zuwächse bei den Neuzulassungen verzeichnet wurden.

Bei Zweirädern wurden mehr Motorräder (plus 42,2 Prozent) und Motorfahrräder (plus 20,6 Prozent) neu zugelassen. (apa)