Das in Paris und derzeit auch noch in Wien börsennotierte österreichisch-französische Impfstoffunternehmen Valneva (vormals Intercell) hat im ersten Quartal 2019 bei Umsatz und Gewinn kräftig zugelegt. Die Umsatzerlöse stiegen um 8,7 Prozent auf 34,9 Millionen Euro, der Nettogewinn wurde gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres von 1,5 auf 4,9 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen von 5,8 Millionen auf 6,3 Millionen Euro.

In Wien wird sich Valneva demnächst von der Börse verabschieden. Ein entsprechender Hauptversammlungsbeschluss ist für Ende Juni anberaumt. Danach notiert die Aktie nur noch in Paris. Das Unternehmen, das 2013 aus dem Zusammenschluss der Wiener Intercell mit der französischen Vivalis hervorgegangen ist, hat Standorte in Österreich, Schweden, Großbritannien, Frankreich, Kanada und den USA und beschäftigt rund 480 Mitarbeiter. Valneva hat unter anderem zwei Reiseimpfstoffe am Markt: "Ixiaro" zur Prävention von Japanischer Enzephalitis und "Dukoral", das zum Schutz vor Cholera eingesetzt wird.

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