Wien/Leonding. (kle) Der oberösterreichische Feuerwehrsausrüster Rosenbauer hat im abgelaufenen ersten Quartal seinen Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) gesteigert. Wie es dazu am Montag in einer Aussendung des Unternehmens hieß, sei die Feuerwehrbranche ein "typischer Nachläufer" und habe trotz der sich eintrübenden globalen Konjunkturaussichten eine nach wie vor robuste Nachfrage verzeichnet. Die Auftragseingänge legten zum Jahresauftakt von 236,2 auf 338,1 Millionen Euro zu, und auch der Auftragsbestand lag mit 1,2 Milliarden Euro klar über dem Wert vom ersten Quartal des Vorjahres (934 Millionen Euro).

Im Konzern ist jedenfalls von vollen Auftragsbüchern die Rede. Dies sollte das Unternehmen im aktuellen konjunkturellen Umfeld "widerstandsfähig machen", hieß es weiter. Dementsprechend sei der Vorstand auch für den weiteren Geschäftsverlauf im heurigen Jahr optimistisch.

Den Umsatz steigerte das in Leonding ansässige Unternehmen im ersten Quartal von 162,4 auf 175,8 Millionen Euro. Höhere Auslieferungsvolumina konnten unter anderem in Europa und Nordamerika erzielt werden, während die Lieferungen nach Asien sowie in den Mittleren und Nahen Osten rückläufig ausfielen.

Betriebsgewinn fast verdoppelt

Dank gestiegener Produktionsleistung und einer damit verbundenen besseren Fixkostendeckung stieg das Ebit von 1,1 auf 2,1 Millionen Euro, womit es sich nahezu verdoppelte. Der Gewinn vor Steuern (EBT) fiel indes wegen eines negativen Finanzergebnisses mit 0,7 (nach 0,9) Millionen Euro etwas schwächer aus. Unterm Strich - netto - verdiente Rosenbauer im ersten Quartal 0,6 (nach 0,8) Millionen Euro.