Wien. Die Abbaueinheit der ehemaligen Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) - die Immigon - löst sich auf. In der Hauptversammlung der Immigon Portfolioabbau AG wurde am Mittwoch das Ende der Gesellschaft mit 30. Juni 2019 beschlossen.

Plangemäß treten auch die Vorstände ab: Generaldirektor Stephan Koren und Vorstandsdirektor Michael Mendel werden ebenfalls mit 30. Juni aus der Immigon ausscheiden, teilte die Gesellschaft heute nach der Aktionärsversammlung mit.

Damit tritt die Immigon in das Stadium der Abwicklung (Liquidation), mit dem Firmenzusatz "i.A." (in Abwicklung). Damit der heutige Beschluss wirksam wird, muss noch die Finanzmarktaufsicht (FMA) ihren Sanktus geben. Zum Liquidator (Abwickler) wurde die Ithuba Capital AG bestellt.

Endgültige Löschung in einigen Jahren

Ganz aus wird es mit der Abbaufirma aber erst dann sein, wenn es keine (in den nächsten Jahren noch fälligen) alten Verbindlichkeiten aus Emissionen mehr gibt. Das heißt, dass die Firma erst in einigen Jahren gelöscht wird.

Seit der Zerschlagung der ehemaligen ÖVAG 2015 ist die Immigon als Abbaugesellschaft für die Verwertung von Restvermögen der früheren Volksbanken AG zuständig gewesen. (apa/kle)