Wien. Der heimische Bauriese Strabag modernisiert gemeinsam mit zwei weiteren Unternehmen eine 11,3 Kilometer lange Bahnstrecke im Süden Tschechiens. Der Auftrag der Eisenbahn-Infrastrukturbehörde (Sprava zeleznicni dopravni cesty a.s.) hat ein Volumen von 150 Mio. Euro (3,86 Mrd. Kronen), mehr als die Hälfte davon (81 Mio. Euro) entfällt auf Österreichs größten Baukonzern, wie dieser heute mitteilte.

Neben der Errichtung einer zweigleisigen Verbindung zwischen Sobeslav und Doubi umfasst der Auftrag unter anderem sieben Brücken, einen Tunnel, Lärmschutzwände und auch den Abbau der ursprünglich eingleisigen Strecke. Die Bauarbeiten beginnen heuer im September und dauern voraussichtlich fast vier Jahre. Unter der Federführung der Strabag sind die Eurovia CS a.s. und die Metrostav a.s. Teil des Baukonsortiums.

"Es freut uns sehr, dass wir nach dem Bau eines Abschnitts der Autobahn D35 bereits über den zweiten Großauftrag in Tschechien in diesem Jahr berichten dürfen", so Strabag-Chef Thomas Birtel.

Strabag-Aktie auf Zwei-Monats-Hoch

Die Aktien des heimischen Baukonzerns Strabag haben zwar am Mittwoch nur leicht zugelegt aber tendieren damit so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr. Zu Wochenbeginn profitierten die Papiere des größten Bauunternehmen Österreichs von der allgemeinen positiven Marktstimmung und legten kräftig zu. (apa)

(apa)