Am Mittwoch wird die Veröffentlichung der Erstquartalszahlen 2019/20 des Stahltechnologiekonzerns Voestalpine erwartet. Analysten rechnen mit einem leichten Rückgang beim Umsatz (auf 3,42 Milliarden nach 3,47 Milliarden Euro) sowie einem deutlichen Minus bei sämtlichen Ergebniskennzahlen. Im Schnitt dürfte sich das Nettoergebnis laut Analysten auf 94,2 Millionen Euro mehr als halbieren. Laut Erste-Goup-Experten Michael Marschallinger sind die hohen Rohstoffkosten verbunden mit den relativ geringen Stahlverkaufspreisen ein Grund für die schwach erwarteten Quartalszahlen der Voestalpine. Auch der Nachfragerückgang im für das Unternehmen wichtigen Automobilmarkt sieht er als ausschlaggebend für die negative Entwicklung. In dieselbe Kerbe schlagen auch die Analysten der Baader Bank und der Deutschen Bank. Sie sehen ebenso einen deutlichen Rückgang der Nachfrage in wichtigen Märkten wie etwa dem Automotive-Sektor. Christian Obst von der Baader-Bank zufolge haben vor allem die globalen Handelskonflikte einen negativen Effekt auf das Wettbewerbsumfeld der Stahlbranche.

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Werte: 18 Uhr MEZAngaben ohne Gewähr