(apa/kle) Der österreichisch-brasilianische Konzern RHI Magnesita, Hersteller feuerfester Produkte für industrielle Fertigungsprozesse (vor allem in der Stahlbranche), hat im ersten Halbjahr bei leicht gestiegenem Umsatz einen deutlichen Gewinnsprung hingelegt. Der Börse war das aber offenbar zu wenig. Anders ist nicht zu erklären, warum der Aktienkurs in Wien am Montag um 3,3 Prozent auf 43,60 Euro abrutschte. In Wien hat der Konzern sein Zweitlisting, die Hauptnotiz ist in London (auch dort war das Minus kräftig).

Beim Vorsteuergewinn legte RHI Magnesita im Halbjahr um 83 Prozent auf 165 Millionen Euro zu, nun soll eine Zwischendividende von 50 Cent je Aktie gezahlt werden. Der Umsatz lag bei 1,54 Milliarden Euro (plus 2,2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2018). Die Profitabilität sei überproportional gestiegen, weil nach der Fusion von RHI und Magnesita mehrere Synergiemaßnahmen erfolgt seien. Wie es hieß, hätten auch punktuelle Preiserhöhungen die Profitabilität erhöht. Stärker Fuß fassen will der Konzern künftig in den Wachstumsmärkten Indien, China und Türkei.

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Werte: 18 Uhr MEZAngaben ohne Gewähr