Wien. Der Verkauf neuer Autos ist in Österreich in den ersten drei Quartalen etwas ins Stocken geraten. Wie die Statistik Austria am Mittwoch mitteilte, sind von Jänner bis September insgesamt 258.272 Pkw neu zum Verkehr zugelassen worden. Das waren um 6,3 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Wobei der September das Absatzminus der ersten neun Monate verkleinerte, denn da gab es mit 21.047 Pkw-Neuzulassungen um 22,4 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Deutlicher Rückgang bei Pkw mit Dieselantrieb

Rückläufig waren in den ersten drei Quartalen die Zulassungszahlen sowohl bei Autos mit Benzinantrieb als auch bei Dieselautos. Bei den Benzinern – 140.976 Neuzulassungen – belief sich der Rückgang auf 5,6 Prozent, auf sie entfielen 54,6 Prozent der Pkw-Neuzulassungen. Demgegenüber sank die Zahl der Neuzulassungen bei Diesel-Autos (98.442) um 13,6 Prozent und damit weit stärker, ihr Anteil lag im Berichtszeitraum bei 38,1 Prozent.

Elektroautos erfreuten sich in den ersten neun Monaten des Jahres zwar weiterhin guter Nachfrage, ausgehend von niedrigem Niveau legten die Zulassungszahlen hier um 64,7 Prozent auf 7383 zu. Unter dem Strich stellten E-Autos aber erst 2,9 Prozent an den gesamten Pkw-Neuzulassungen.

VW mit 16,2 Prozent Anteil weiterhin Marktführer

Bei Pkw mit Benzin-Hybrid-Technik (Anteil: 3,3 Prozent) gab es ein Zulassungsplus von 20,8 Prozent auf 8422 Fahrzeuge. Bei Autos mit Diesel-Hybrid-Technik (Anteil: 1,0 Prozent) registrierte die Statistik Austria sogar einen Anstieg um 516,3 Prozent auf 2650 Neuzulassungen.
Unter den zehn wichtigsten Automarken blieb VW mit einem Anteil von 16,2 Prozent Marktführer in Österreich – trotz gesunkener Verkaufszahlen. Rückläufig entwickelten sich auch die Marken Fiat, Hyundai, Renault, Opel, Ford und Mercedes, während Skoda, Seat und BMW Zuwächse verzeichneten. (kle)