Wien. Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf widerspiegelt, ging im Jahresvergleich um 0,2 Prozent zurück, nach -0,1 Prozent im August. Der Mikrowarenkorb ist bereits den dritten Monat in Folge günstiger geworden.

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, sank im Jahresabstand ebenfalls um 0,2 Prozent, nach 0,0 Prozent im August.

Fleisch und Fisch teurer, Obst billiger

Nahrungsmittel wurden durchschnittlich um 0,8 Prozent teurer. Ausschlaggebend dafür war laut Statistik Austria die Preisentwicklung der Nahrungsmittel, die im September um 1,0 Prozent anstiegen. Die Preise für Fleisch erhöhten sich um 1,0 Prozent, jene für Brot und Getreideerzeugnisse um 1,8 Prozent, für Milch, Käse und Eier insgesamt um 2,0 Prozent sowie für Gemüse um 2,3 Prozent. Fisch kostete um 6,6 Prozent mehr. Obst hingegen verbilligte sich um 3,7 Prozent. Die Preise für alkoholfreie Getränke gingen um 0,7 Prozent zurück, bei Kaffee gab es einen Preisrückgang um 4,6 Prozent.

In Restaurants und Hotels musste durchschnittlich um 3,1 Prozent mehr bezahlt werden. Ausschlaggebend dafür waren vor allem höhere Preise für Bewirtungsdienstleistungen (+3,1 Prozent). Beherbergungsdienstleistungen verteuerten sich ebenfalls (+2,8 Prozent).

Die Preisentwicklung der Haushaltsenergie (durchschnittlich +2,7 Prozent) wurde vor allem von höheren Strompreisen dominiert (+5,4 Prozent). Die Preise für feste Brennstoffe stiegen um 2,4 Prozent, jene für Gas und Fernwärme jeweils um 1,4 Prozent. Die Heizölpreise hingegen sanken um 5,3 Prozent. Die Wasserversorgung und sonstige Dienstleistungen für Wohnungen waren um 3,0 Prozent teurer. (APA)