Die heurige Kollektivvertragsrunde für die 413.000 Handelsangestellten ist wieder von Protesten begleitet. Am Donnerstag gab es österreichweit rund 30 Betriebsversammlungen während der Öffnungszeiten, darunter bei Interspar, Sports Direct, Obi, Libro, Canon und BMW Wien. Betriebsräte und Gewerkschafter informierten Beschäftigte über den Verhandlungsstand.

Eine der ersten Betriebsversammlungen fand bei Interspar im Wiener Donauzentrum statt, die etwa 50 Teilnehmer zählte. Die Resolution, in der die Arbeitgeber zu einem "fairen" Angebot aufgefordert wurden, wurde einstimmig beschlossen.  Die Gewerkschaft fordert ein Gehaltsplus von durchschnittlich 4,4 Prozent, drei Freizeittage und 130 Euro Schulstartgeld für Lehrlinge.

Bis zum 20. November, einen Tag vor dem nächsten - dem vierten - Termin mit den Arbeitgebern, soll der Druck noch verstärkt werden: Bis dahin werde es in ganz Österreich in Summe 200 Versammlungen sein, sagt die Gewerkschaft. (apa)