Die Zahl der Lehrlinge in Österreich ist nach Angaben der Wirtschaftskammer wieder angestiegen. 2019 gab es insgesamt 109.111 Lehrlinge, im Vergleich zum Jahr davor entspricht das einem Plus von 1,1 Prozent.

Rund 40 Prozent aller 15-Jährigen machen eine Lehre. Wie die Wirtschaftskammer weiter mitteilt, haben 50.535 Personen im vergangenen Jahr die Lehrabschlussprüfung absolviert. 4676 Personen sind zum Meister geworden.

Stärkster Ausbildner war auch 2019 das Gewerbe und Handwerk, dort gab es mit 16.307 die meisten Ausbildungsbetriebe in Österreich. Dahinter folgen die Bereiche Handel (3854 Ausbildungsbetriebe), Tourismus und Freizeitwirtschaft (3150), Information und Consulting (1333), Industrie (1224), Transport und Verkehr (431) sowie Bank und Versicherung (259).

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Die mit Abstand meisten Lehrlinge in den Bundesländern weist die Lehrlingsstatistik der Wirtschaftskammer für das abgelaufene Jahr für das Industrieland Oberösterreich mit 23.294 Personen aus. Dahinter folgt Wien mit 17.153 Lehrlingen, dann Niederösterreich (16.811), die Steiermark (15.543), Tirol (10.874), Salzburg (8454), Vorarlberg (7238), Kärnten (7165) und schließlich das Burgenland (2579). Die Hauptmotive, sich für eine Lehre zu entscheiden, sind laut Wirtschaftskammer: "weil ich mein eigenes Geld verdienen wollte" (64 Prozent), "weil mich der Lehrberuf interessiert hat" (60 Prozent) und "weil ich eine praktische Ausbildung machen wollte" (50 Prozent). (apa/kle)