Der Chef der Erste Group, Bernhard Spalt, hat den Plan der Bank, trotz der Corona-Wirtschaftskrise Dividenden für das Jahr 2019 auszuschütten, verteidigt. Gleichzeitig spricht er sich im "Kurier"-Interview (Samstagsausgabe) gegen Jobabbau bei der Großbank wegen Corona aus.

"Wir sind in einer sehr komfortablen Eigenkapitalsituation", meint Spalt im Interview. Es gebe "wirklich keinen Grund, eine Dividendenzahlung gänzlich auszuschließen. In welcher Höhe, wird im November zu entscheiden sein", so Spalt. Im vierten Quartal werde man viel besser einschätzen können, wie sich die Krise auf Banken auswirke.

Angesprochen auf ein Sparpaket bei der "Ersten" verweist der Bankchef darauf, dass man bereits im November die Sparziele umrissen habe. "An dem halten wir komplett fest, das wird durch Corona nicht obsolet. Aber wir nehmen Corona nicht zum Anlass, Mitarbeiterabbauprogramme zu etablieren." (apa/kle)